Band-History

Kaum zu glauben. Bereits 15 Jahre ist es her, als sich einige, damals noch etwas jüngere Menschen zusammengetan haben, um die Gruppe „Starfish“ wieder neu zu gründen. „Wieder neu“ deshalb, weil bereits einige Jahre zuvor die Gruppe schon einmal bestand, sich jedoch nach nur einem Auftritt bei der damaligen Siedlerkerm des SSV Kitzingen wieder auflöste.

 

Besetzung 2018 (v.l.n.r.): Martin Fuchs (bass), Stefan Schalanda (trumpet), Klaus Bahr(guitar/vocals), Helmuth Welther (drums),                 Illa B. Henig (vocals), Dirk Michelsen (keys), Tino Kress (vocals), Eddi Prost (sax)
Besetzung 2018 (v.l.n.r.): Martin Fuchs (bass), Stefan Schalanda (trumpet), Klaus Bahr (guitar/vocals), Helmuth Welther (drums), Illa B. Henig (vocals), Dirk Michelsen (keys), Tino Kress (vocals), Eddi Prost (sax)

Gründungsmitglied Tino Kreß unternahm gemeinsam mit Klaus Bahr und Dirk Michelsen, welche ebenfalls die erste Starfish-Version begleiteten, einen zweiten Anlauf. Und diesmal klappte es. Klein angefangen mit Tino als Frontsänger, Klaus an der Gitarre, Dirk an den Keyboards, Ingo van Koll am Bass und Martin Ballweg am Schlagzeug war 2003 das erste langjährige Line-up für den Start der zweiten Starfish Ära gefunden.


Am 31.07.2004 standen die fünf Musiker gemeinsam wieder bei der Siedlerkerm auf der Bühne. Starfish die Zweite, hatte jedoch bisher wenig mit der ersten immerhin 11-Mann-und-Frau-starken Besetzung zu tun. Starfish musste also wachsen!

Noch im Jahr 2004 kamen als Sängerin Alexandra Goeß und Saxophonist Peter Fuchs zur Gruppe hinzu. Stefan Schalanda an der Trompete komplettierte die auch heute noch achtköpfige Band. Starfish war somit vollzählig und konnte sich ab sofort voll und ganz den geliebten Highlights der 60er, 70er und 80er Jahre von z.B. Tina Turner, Joe Cocker, Aretha Franklin, The Temptations, Kool and the Gang, Chic, den Blues Brothers, Elvis Presley oder Earth, Wind & Fire widmen.

Es folgten die aktivsten Jahre in der Bandgeschichte. Im Schnitt bestritten Starfish bis 2009 zehn bis fünfzehn Auftritte pro Jahr, unter anderem bei Kirchweihen, Stadtfesten, Hochzeiten, Betriebsfeiern, Weinfesten, Messen u.v.m. Die Gruppe war überwiegend im Landkreis Kitzingen unterwegs, scheute sich damals jedoch auch nicht vor weiten Anfahrten bis hin an die Landesgrenzen.

2006 stieg Illa als neue Frontsängerin ein. „Trotz so einiger Liaisons mit anderen namhaften Bands, ist sie uns bis zum heutigen Tag treu geblieben und wir freuen uns, dass wir gemeinsam unseren 15. Geburtstag mit ihr feiern dürfen“, betont Keyboarder Dirk Michelsen. Er kann sich auch noch gut an ihren ersten Auftritt bei Starfish erinnern: „Wir spielten damals im Rahmen der Spielwarenmesse in Nürnberg für eine japanische Firma. Schon die Anreise war beschwerlich und ich fuhr im Parkhaus unserem Trompeter Stefan eine riesige Beule in seinen Wagen. Doch Illa und die Japaner machten wieder alles wett. Nach etwa 5-6 Songs riss unser Publikum die Tischdecken von den fein eingedeckten runden Tischen des Restaurants Mövenpick. Die Gäste banden sich diese um den Kopf und tanzten Polonaise durch den Saal. Zunächst etwas befremdlich, aber was für eine Stimmung!“

 

Ein erster Wermutstropfen für Starfish kam 2007. Bassist Ingo van Koll verlagerte seinen Wohn- und Arbeitssitz in die Schweiz. Martin Fuchs rückte an seine Stelle. Peters Bruder war bereits zuvor schon einige Male als Aushilfe im Einsatz und fügte sich schnell in die Band ein. Auch er gehört bis heute der Stammbesetzung an.

So ist es bei den meisten Bandmitgliedern. Bemerkenswert an der Gruppe Starfish ist, dass über einen so langen Zeitraum die verschiedenen Charaktere der Band zusammenhalten und nach nun 15 Jahren vielleicht sogar mehr denn je für ihre gemeinsame Sache brennen. „Wir sind von wenigen Ausnahmen abgesehen alle nur Hobbymusiker. Da ist eine gewisse Konstanz in der Bandbesetzung umso wichtiger für die musikalische Qualität.“, weiß Klaus Bahr. „Und, dass man sich versteht, Entscheidungen gemeinsam trifft und miteinander spricht, auch wenn es einmal unangenehm ist“, ergänzt Tino Kress.

Zugegeben, die Anzahl der Auftritte ist bei Starfish in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen. Das hat vor allem mit beruflichen, örtlich bedingten und auch familiären Umständen zu tun. Auch hat es 2015 eine komplette einjährige Pause gegeben. „Die Luft war raus“, so das Fazit der gesamten Truppe. Hinzu kam der Umzug und damit verbundene Ausstieg des langjährigen Schlagzeugers Martin Ballweg. Ein Weitermachen schien müßig und man einigte Sich auf eine Auszeit. Gerade als man gemeinsam die Entscheidung traf, das Boot aufs Neue ins Wasser zu lassen, konfrontierte Peter Fuchs die Band mit einer örtlichen Veränderung. Doch wie es sich für wahre Freunde gehört, ließ er seine Kollegen nicht von heute auf morgen im Regen stehen.

 

 

Seit Sommer 2016 ist Starfish wieder auf der Bühne aktiv. Mit Helmuth Welther am Schlagzeug und Eddi Prost am Saxophon wurden mittlerweile zwei menschlich herausragende und musikalisch amtliche Nachfolger für die jüngsten Verluste gefunden. Beide haben die Entscheidung der Gruppe bestätigt, Starfish weiter am Leben zu halten und ihrem Publikum noch viele Soul- und Disco-Partys zu bescheren.

Kleine Besetzung....So fing es im Jahr 2003 an (v.l.n.r.): Martin Ballweg, Tino Kress, Dirk Michelsen, Ingo van Koll, Klaus Bahr
Kleine Besetzung....So fing es im Jahr 2003 an (v.l.n.r.): Martin Ballweg, Tino Kress, Dirk Michelsen, Ingo van Koll, Klaus Bahr

Ein erster Wermutstropfen für Starfish kam 2007. Bassist Ingo van Koll verlagerte seinen Wohn- und Arbeitssitz in die Schweiz. Martin Fuchs rückte an seine Stelle. Peters Bruder war bereits zuvor schon einige Male als Aushilfe im Einsatz und fügte sich schnell in die Band ein. Auch er gehört bis heute der Stammbesetzung an.


So ist es bei den meisten Bandmitgliedern. Bemerkenswert an der Gruppe Starfish ist, dass über einen so langen Zeitraum die verschiedenen Charaktere der Band zusammenhalten und nach nun 15 Jahren vielleicht sogar mehr denn je für ihre gemeinsame Sache brennen.




„Wir sind von wenigen Ausnahmen abgesehen alle nur Hobbymusiker. Da ist eine gewisse Konstanz in der Bandbesetzung umso wichtiger für die musikalische Qualität.“, weiß Klaus Bahr. „Und, dass man sich versteht, Entscheidungen gemeinsam trifft und miteinander spricht, auch wenn es einmal unangenehm ist“, ergänzt Tino Kress.

Zugegeben, die Anzahl der Auftritte ist bei Starfish in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen. Das hat vor allem mit beruflichen, örtlich bedingten und auch familiären Umständen zu tun. Auch hat es 2015 eine komplette einjährige Pause gegeben. „Die Luft war raus“, so das Fazit der gesamten Truppe. Hinzu kam der Umzug und damit verbundene Ausstieg des langjährigen Schlagzeugers Martin Ballweg. Ein Weitermachen schien müßig und man einigte Sich auf eine Auszeit. Gerade als man gemeinsam die Entscheidung traf, das Boot aufs Neue ins Wasser zu lassen, konfrontierte Peter Fuchs die Band mit einer örtlichen Veränderung. Doch wie es sich für wahre Freunde gehört, ließ er seine Kollegen nicht von heute auf morgen im Regen stehen.

 

 

Seit Sommer 2016 ist Starfish wieder auf der Bühne aktiv. Mit Helmuth Welther am Schlagzeug und Eddi Prost am Saxophon wurden mittlerweile zwei menschlich herausragende und musikalisch amtliche Nachfolger für die jüngsten Verluste gefunden. Beide haben die Entscheidung der Gruppe bestätigt, Starfish weiter am Leben zu halten und ihrem Publikum noch viele Soul- und Disco-Partys zu bescheren.